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Samstag, 27. Mai 2017

Kleider machen Leute

- das gilt auch für Puppen.
Weil sich meine Freundin ein Püppchen mit Strickkleid wünschte, habe ich drei verschiedene Kleider gestrickt.
Doch leider sieht keins davon gut an dem rothaarigen Püppchen aus.

So habe ich heute kurzerhand diesen Anzug genäht, der nach meinem Gefühl farblich viel besser passt:



































Das Jäckchen habe ich schon vor mehreren Wochen gestrickt und ich finde, es passt ausgezeichnet.



































Jetzt muss ich nur noch ein paar Püppchen mit andersfarbigen Haaren anfertigen, an denen die Strickkleidchen annehmbar aussehen. ;o)

Montag, 22. Mai 2017

Ausgiebig Grund zum Feiern

...hatten wir die letzten paar Wochen. Verschiedene Geburtstage, zwei Kurzurlaube und viel Besuch haben mich vom Bloggen abgehalten.
Zwischendurch durfte ich auch noch eine Taufkerze für den Enkel meiner Freundin verzieren:



































Die nächste Zeit schaffe ich es sicher wieder, öfter zu posten und auch meine Blogrunden zu drehen.

Sonntag, 7. Mai 2017

Macarons?

Macarons (kleine handgenähte Chip-Täschchen) sind zur Zeit ja auf vielen Blogs zu sehen. Ich finde sie echt niedlich, aber Täschchen für die Einkaufswagen-Chips habe ich schon mehrere. Doch weil ich diese Art mit den festen Einlagen einfach mal ausprobieren wollte, habe ich mir ein etwas größeres Täschchen genäht, das ich beispielsweise als Schlüsseletui verwenden kann.


Die Einlagen habe ich aus einem Plastikkanister (dest. Wasser) geschnitten. Das fertige Etui ist 7 x 11cm groß. Da ich einen etwas breiteren Reißverschluss genommen habe, ist es etwa 3cm hoch. Das würde von der Höhe auch für ein Brillenetui reichen.
Auch eine Smartphonehülle nach diesem Prinzip wäre nicht schlecht, das Etui ist sehr stabil.

Donnerstag, 4. Mai 2017

Stoffrettung und mehr


So, nun habe ich den Stoff, der so stark abfärbte, nachbehandelt. Zuerst versuchte ich es an einem kleinen Stück mit einem Essigbad. Das hat leider nichts gebracht, es geht wohl wirklich nur bei tierischen Fasern.
Also habe ich den ganzen Stoff gewaschen und dann in der Waschmaschine in der Farbe "burgund" überfärbt.

Der stoff ist zwar immer noch etwas fleckig, doch er sieht lang nicht mehr so krass aus wie vorher. Da werden also sicher noch ein paar Taschen daraus genäht.
Ein paar weitere Kleinigkeiten sind zwischenzeitlich auch fertiggeworden, trotz Gartenarbeit und Kurzurlaub. Die Nähmaschine braucht ab und zu etwas Zuwendung 😉.
 Ein paar Schlüsselbänder,
 ein kleines Kosmetiktäschchen
 und eine Origamitasche (Katze wollte mit aufs Bild).

Donnerstag, 20. April 2017

Dumm (aus-)gelaufen

Vor acht Jahren habe ich mir diese Tasche genäht, die ich sehr viel benutzt habe.
Mittlerweile ist sie wirklich nicht mehr tragbar. Aber nachdem ich nochmal den gleichen Musterstreifen aus den japanischen Patchworkstoffen vorrätig hatte, machte ich mich gestern daran, diesen zu einer ähnlichen Tasche zu verarbeiten.
Als Grundstoff habe ich mir einen festen, segeltuch-ähnlichen Stoff aus meiner "Geschenkt-Kiste" ausgesucht.
Mit dem Ergebnis war ich zunächst auch zufrieden, bis ich mir meine Hände anschaute:
Der weinrote Stoff färbte allein beim kräftigen Reiben mit den Fingern schon stark ab. So ein Pech. Ich hätte ihn doch vorwaschen sollen.
Nun, vor dem Benutzen musste die Tasche jedenfalls gewaschen werden, sonst verfärbt sie mir meine Klamotten. Also steckte ich die Tasche erst mal bei 30° Kurzwäsche und hohem Wasserstand in die Waschmaschine. Meine Befürchtungen, dass sich der weißgrundige Stoff rosa verfärbt, haben sich nicht bewahrheitet, aaaaaaaaaaaaaaaber:



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So sieht die Tasche jetzt aus. Der Stoff ist total ausgeblutet und fleckig.

Hier nochmal der Vergleich zum ungewaschenen Stoff, von dem ich noch fast zwei Meter, doppelt breit, hier liegen habe.

Hat jemand von euch Erfahrungen, ob ich den Stoff so behandeln kann, dass er seine Farbe behält oder soll ich ihn gleich in die Tonne stopfen?

Die Tasche werde ich trotzdem benutzen. Jetzt habe ich halt eine nagelneue Tasche im Shabby-Look.

Samstag, 15. April 2017

Ostergrüße


"Jesus lebt, mit ihm auch ich. Tod, wo sind nun deine Schrecken" - diese Zeilen eines Kirchenliedes haben mich als Kind wohl so beeindruckt, dass sie mir an Ostern immer in den Sinn kommen, zusammen mit den anderen Erinnerungen an die Ostefeste meiner Kindheit.
Während der Fastenzeit wurden wir angehalten, auf Süßes zu verzichten. Fleischverzicht war kein Thema, denn Fleisch gab es sowieso fast nur am Sonntag.
 Am Palmsonntag durften die Buben ihre Palmbüschel austragen und bekamen dafür ordentlich Geld und manchmal auch was Süßes. Ebenso war es mit dem Osterfeuer: Die Buben gingen mit dem glimmenden Osterschwamm, der am Osterfeuer  entzündet wurde, von Haus zu Haus. Vom Schwamm wurden dann jeweils ein paar Glutstückchen ins Feuer des Küchenherdes geschabt. Auch dafür bekamen die Buben gefärbte Eier und Geld. Wir Mädchen durften solche Bräuche nicht ausüben. Wir wurden darauf vertröstet, dass wir den Frauenbüschel (Kräuterbüschel) an Maria Himmelfahrt tragen dürften. Der wurde aber nur ins eigene Haus getragen, ohne Entgelt!
In der Karwoche mussten wir natürlich auch zur Osterbeichte Die Mutter hat kontrolliert, ob wir auch nicht schwänzten und zum Beweis mussten wir das Beichtbildchen mit nach Hause bringen.
Am Karfreitag gingen wir zur ewigen Anbetung ans Heilige Grab. Als Kind war ich fasziniert von den bunten Glaskugeln. Alles kam mir damals viel prächtiger und mystischer vor, als es im obigen Link zu sehen ist.
Der Weihekorb mit den Osterspeisen musste natürlich auch sein, ein Brauch, den ich in meine Familie mit übernommen habe. Das gemeinsame Essen der gesegneten Speisen nach dem Osternachtsgottesdienst ist mir heute wichtiger als zu meiner Kindheit.
Auch das Verzieren der Osterkerzen ist für mich inzwischen zu einem Ritual geworden, das ich nicht missen möchte. Allerdings habe ich heuer zum letzten Mal die große Osterkerze für unsere Kirche mit verziert. Immerhin habe ich das 27 Jahre lang gemacht, doch vielleicht finden sich jetzt andere Leute mit neuen Ideen, die das in Zukunft übernehmen.
Gerne wüsste ich, welche Rituale und Bräuche später von meinen Kindern und Enkeln gepflegt werden.
Mich würde sehr interessieren: Was ist denn euch an Ostern wichtig? Was habt ihr von euren Eltern übernommen und was lehnt ihr total ab?

Ich wünsche euch allen ein schönes Osterfest, egal ob mit Familie, mit Freunden oder allein, ob mit oder ohne religiösem Hintergrund, ob daheim oder im Urlaub, ob bei Sonnenschein oder Regen,

                       Frohe Ostern! 

Sonntag, 9. April 2017

Noch drei

Drei weitere Taschen sind in den letzten Wochen entstanden, der Stoffberg ist aber nur minimal geschrumpft.

Die beiden oberen Taschen sind nach dem gleichen Schnitt genäht, allerdings habe ich bei der blauen Tasche den Henkel etwas verlängert, damit sie auch quer über die Schulter getragen werden kann.
Die Jeanstasche ist mit "altem" blauweiß gestreiften Stoff gefüttert und hat innen noch eine Reißverschlusstasche. Der Riemen ist verstellbar.